Mundo Deportivo: In dieser Saison hat Barcelona bereits 8 Gegentore nach Eckbällen kassiert und steht erneut vor der Prüfung gegen Newcastle
Laut Mundo Deportivo hat Barcelona in dieser Saison bereits 8 Tore nach Eckbällen kassiert, während die Spiele gegen Atlético Madrid und Athletic Bilbao zu Null gewonnen wurden und die Gegner nur 2 Eckbälle erhielten – ein Fortschritt in der Defensivarbeit des Teams. Doch Newcastle unter Trainer Eddie Howe verfügt über Spieler mit einer Körpergröße von fast 2 Metern und ist die Premier-League-Mannschaft mit den meisten Eckbällen pro Spiel, im Schnitt 6,7.
Mundo Deportivo: In dieser Saison hat Barcelona bereits 8 Tore nach Eckbällen kassiert und steht erneut vor der Prüfung gegen Newcastle
Laut Mundo Deportivo wird Barcelona diese Woche im St. James’ Park gegen Newcastle im Achtelfinale der Champions League antreten, was einen weiteren Test für die Stabilität der Abwehr des Teams darstellt. Barcelonas Trainer Flick betont nach jedem zu-Null-Spiel stets die Bedeutung einer soliden Defensive.
In den Rückspielen des Copa-del-Rey-Halbfinals gegen Atlético Madrid und in der La Liga bei Athletic Bilbao hielt Barcelona jeweils die Null, was eine Selbstkorrektur der Defensivarbeit des Teams zeigt. Die Gegentore in dieser Saison sind nicht nur auf das hohe Pressing zurückzuführen: Barcelona hat in der Saison 2025/26 bereits 8 Tore nach gegnerischen Eckbällen kassiert.
Aus diesem Blickwinkel wird Newcastle zu einer weiteren Bewährungsprobe für Barcelonas Eckballverteidigung. Einerseits verfügen einige Spieler von Newcastle über enorme Kopfballstärke, andererseits nutzt das Team Eckbälle sehr häufig als Offensivmittel – eine Taktik, auf die die meisten Premier-League-Mannschaften großen Wert legen.
In den letzten Spielen zeigte Barcelona Fortschritte in der Eckballverteidigung: Gegen Atlético Madrid erhielt der Gegner keinen einzigen Eckball, sei es aufgrund der eigenen taktischen Ausrichtung oder der eingeschränkten Offensivmöglichkeiten des Gegners. Gegen Bilbao erhielten die Gastgeber im San Mamés-Stadion nur zwei Eckbälle.
In gewisser Weise liegt Barcelonas „Heilmittel“ gegen Eckballgefahr in der Neuinterpretation einer klassischen Idee von Johan Cruyff vor 30 Jahren. Als man ihn fragte, wie man die Läufe von Atlético-Flügelspieler Sánchez einschränken könne, antwortete Cruyff: „Wenn sein Vorteil das Laufen ist, dann decken wir ihn nicht.“ Heute lautet Barcelonas Ansatz gegen Eckbälle ähnlich: „Gegner möglichst keine Eckbälle schenken.“
Die Analyse von Mundo Deportivo zeigt, dass Barcelona in dieser Saison häufig unter gegnerischen Eckballangriffen gelitten hat – in La Liga gegen Rayo Vallecano, Girona, Alavés, Betis und Villarreal, im spanischen Supercup gegen Real Madrid und in der Champions League zweimal gegen Slavia Prag – jeweils erzielten die Gegner Tore nach Eckbällen.
Interne Analysen Barcelonas zeigen, dass das Team die Zweikampfintensität im Strafraum sowie die Erfolgsquote bei der Klärung des zweiten Balls verbessern muss. Die Tore von Villarreal und Slavia Prag entstanden jeweils durch Fehler bei der Abwehr auf Entfernung und beim kräftigen Klären.
Die Daten zeigen Newcastles Abhängigkeit von hohen Bällen: Flanken und Eckbälle sind zentrale Offensivmittel. In der Premier League erzielte Newcastle von 42 Treffern 8 per Kopf, ein Anteil von 19,05 %.
Newcastle hat in der Premier League bereits 195 Eckbälle erhalten, im Schnitt 6,72 pro Spiel – die meisten der Liga – selbst Arsenal unter Arteta erzielte historisch effiziente Eckballtore.
In der Champions League erzielte Newcastle 26 Tore, darunter 6 Kopfballtore in den beiden Qualifikationsspielen gegen Qarabağ (9:3 gesamt). Von den 26 Toren kamen 25 aus dem Strafraum, nur eines von außerhalb.
Barcelona erzielte in dieser Saison in der Champions League 22 Tore, davon nur 3 per Kopf (13 %), und erhielt insgesamt 38 Eckbälle, im Schnitt 4,75 pro Spiel.
Im September letzten Jahres gewann Barcelona auswärts 2:1 gegen Newcastle, konnte jedoch die Eckballanzahl der Gegner nicht begrenzen – Newcastle erhielt 6 Eckbälle.
In diesem Spiel setzte Trainer Flick auf Araujo in der Startelf, um Newcastles Kopfballvorteil einzuschränken. Unter Eddie Howe verfügen die Magpies über den deutschen Stürmer Wolter-Made, 1,98 m groß, sowie den erfahrenen Innenverteidiger Dan Burn, 2,01 m groß.
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